Hello Australia

Milena & Eva machen Australien unsicher

Das Ende

Freitag, 23.05.2014

Und weiter gehts:

Von Exmouth gings nach Shark Bay, aber vorher stoppten wir an einem Wunder der Natur, die Blowholes. Aus kleinen Löchern im Boden an den Klippen schoß Meerwasser unter erhöhtem Druck in die Luft.

Angekommen in Shark Bay schauten wir uns trotz schlechtem Wetter den Shell Beach an, der nur aus Muscheln besteht. Auf dem Rückweg zum Auto trafen wir auf einen Ranger, der kurzerhand zu unserem persönlichen Tourguide wurde und uns auf einer Karte alles sehenswerte in und um Shark Bay und Monkey Mia zeigte. Außerdem erzählten wir ihm von unserer Bekanntschaft mit dem anderen Ranger und zu unserer Überraschung riet er uns, nicht zu zahlen! Mal wieder alles richtig gemacht :). Wir verfolgten die Ratschläge des Rangers und besuchten das Küstenstädtchen Denham und das Touristenresort Monkey Mia, wo wir Delfine, Pelikane und Schildkröten aus nächster Nähe betrachten konnten. Obwohl es mal wieder regnete, hielten wir tapfer die Stellung.

In Kalbarri gabs nicht allzu viel spannendes, daher waren wir froh, als wir auf einem Parkplatz Bekanntschaft machten und mit ihnen  den Abend verbringen konnten.

Schließlich hieß unser nächst größeres Ziel PERTH, wo sich all unsere Träume in Josh's Haus am Strand (mit Küche und einer heißen Dusche) erfüllen sollten.  Doch vorher hielten wir noch am Jurien Bay an und bewunderten die schönen Klippen und den Strand. Ein weiterer Zwischenstopp waren die Pinnacles; 1000 Steine, die sich scheinbar aus dem Nichts mitten in der Wüste erhoben.

Und endlich tauchte Perth auf den Straßenschildern auf! Erschöpft, aber glücklich begrüßten wir unsere alten Freunde Tom und Josh und stießen aufs Wiedersehen an. Die nächsten Tage waren für uns purer Luxusurlaub, was nicht zu letzt an Toms Kochkünsten und dem riesigen Bad lag. Wir ließen es uns so gut gehn wie schon lang nicht mehr, und obwohl wir uns mit 3 Leuten eine Matraze teilten, schliefen wir sehr gut :). Das Entertainmentprogramm ließ auf Grund von Joshs pokerspielenden Mitbewohnern keine Wünsche offen.

Leider rief die Realität nach einer Woche nach uns, und wir mussten Perth auch schon wieder verlassen. Also gings weiter nach Esperance. Hier erkundeten wir den Great Ocean Drive: unzählige schöne Strände, Klippen und Meeresrauschen. Was wir jedoch nicht beachtet hatten, war, dass es langsam auf den Winter zu ging und wir uns leider nicht mehr in der Sonne räkeln konnten, sondern mit Pullover und aufgedrehter Heizung im Auto saßen.

So eingemumelt kamen wir in Adelaide an. Dort beschlossen wir nach all der Zeit endlich mal wieder was kulturelles zu unternehmen und nahmen an einer Führung im Schokoladenmuseum teil (natürlich mit gratis Schoko!).  Die Bäume in Adelaide trugen bereits bunte Blätter, wodurch die Stadt im Herbstlicht erstrahlte. 

Nach einem Tag wurde uns das Stadtleben schon wieder zu viel und wir machten uns auf den Weg zur Great Ocean Road. Um ehrlich zu sein, nur die ersten Kilometer und die 12 Apostel waren beeindruckend und sehenswert, da wir den Rest der Straße nur Innland und durch dichte Wälder fuhren. Weit und breit kein great ocean zu sehen...  Aber das betrübte uns nicht allzusehr, da wir schon mit den Gedanken in Sydney waren.

Auf den letzten km brauchten wir noch einmal Starthilfe und neues Öl, aber wir meisterten die Kriese und schon bald erblickten wir die Habourbridge: endlich zuhause!!!

Also quartierten wir uns bei Felipe in Coogee ein und genossen erneut den Luxus eines Bettes und Co.

 

AROUND AUSTRALIA!! WIR HABENS GESCHAFFT!!

200.000 km! (mit einigen Kriesen)

 

In den nächsten Wochen verkauften wir unser Baby; es war uns stehts ein treuer Begleiter.

Wieder im 2. Zuhause schlenderten wir in Erinnerungen schwelgend durch Bondi und Sydney, und genossen sogar nocheinmal die Sonne. Obwohl es auch Winter ist, ist es hier nicht so kalt wie an der Südküste.

Das war unser Roadtrip, hoffentlich hattet ihr Spaß beim lesen.   Die Helden der Straße verabschieden sich hiermit. Wir haben alles (fast alles) gesehn, was wir sehen wollten und sind stolz auf uns. Wir freuen uns auf zuhause und ganz besonders auf euch.

See you soon!

 

PS: wir haben spontan noch einen Flug nach Bali gebucht, um uns nochmal einen Urlaub vom Urlaub zu gönnen, doch diesmal wartet auf uns bessere Essen als Dosenmais und Zwiebeln.

 

esperance esperance 12 apostel great ocean road great ocean road qualle jurien bay perth reunion :)! mit joosh :) adelaide denham monkey mia monkey mia emu :) ;D  monkey mia shell beach denham  blowholes pinnacles pinnacles küste leguan

ab durch die mitte

Dienstag, 20.05.2014

Und weiter gehts:

Unser eigentlicher Plan, den Savanna Way von Cairns nach Broome zu nehmen, fiel wegen unserem Ausflug ins Outback leider ins Wasser, aber was solls, es führen mehrere Wege zur West Coast. Und da wir schon einmal in der Mitte Australiens waren, dachten wir uns:  ganz oder garnicht! Also fuhren wir Richtung Alice Springs, um von dort aus den Uluru zu besichtigen. Der Berg ruft.

Aber wie ihr uns kennt, lief natürlich nicht alles ganz so glatt. Verlassene Straßen, zwei Mädchen im Station Wagon und freilaufende Tiere (Schafe, Kühe, Pferde, Ziegen UND Kängurus). So wundert es wohl keinen, dass wir fast eine Kuh mitnahmen und einmal aus unerklärlichen Gründen von der Straße abkamen und uns fast überschlugen. Aber unser Glück verließ uns nicht, denn direkt hinter uns fuhr ein Armee Truck, aus dem sofort 10 Männer und ihre Anführerin heraus sprangen und uns als ihre neuste Einsatzübung ausnutzen (zu unserer Freude!) und uns den Reifen wechselten. Nach kaum 10 Minuten waren wir schon wieder unterwegs nach Alice Springs.

Neben den Schock des Unfalls, erlebten wir auch eine Art Kulturschock. Als wir die Grenze von Queensland zum Northern Territory überquerten, wir stießen vermehrt auf Aboriginies, welche in Armut lebten und dem Alkohol verfallen waren. Nun zeigte uns Australien neben seiner Tourismus- und Surfkultur auch die Probleme, die die Vergangenheit mit sich gebracht hat und die bis heute nicht gelöst sind.

Nächster Stop: Uluru und Kata Tjuta. Wir verbrachten 2 Tage bei Niselregen im National Park, aber der Regen konnte uns nicht vom Wandern abschrecken. Stattdessen ließen wir die unglaubliche Präzens des "Steines" auf uns wirken. Obwohl wir wegen den Wolken nicht den spektakulären Sonnenuntergang, oder Sonnenaufgang sahen, hat sich die weite Fahrt doch gelohnt.  Im Anschluss besuchten wir noch den Kings Canyon, in dem wir uns wie auf einem anderen Planeten fühlten, weil der Canyon aus 100 verschiedenförmigen und -farbigen Gesteinsschichten bestand. Wir wanderten ca 3 Stunden im und auf dem Canyon, was nicht allzu verkehrt war, da wir die nächsten Tage nur im Auto verbrachten, auf dem Weg nach Broome.

Sobald wir die West Coast und Western Australia erreichten, schien wieder die Sonne. Also war unser erster Stopp der Strand. Nach so viel Felsen, Gestein, Regen und Outback verliebten wir uns in den wunderschönen Stranhd mit den großen Palmen und dem türkisem Wasser.  Zu unserer Überraschung trafen wir auf Maack, einem unserer vorherigen Mitbewohnern in Bondi und tauschten Neuigkeiten über unsere jeweiligen Roadtrips aus. Nachdem wir seine Geschichte gehört hatten, waren wir überrascht, dass er es bis Broome geschafft hatte :D.

Nach ein paar Tagen faulenzen am Strand, setzten wir uns wieder ins Auto und fuhren unserem nächsten Wanderprojekt entgegen: dem Karijini National Park! Der Park war zu schön um es in Worte zufassen: rießige Schluchten, Wasserfälle, natürliche kristallklare Pools, wilde Tiere und sternenklare Nächte. Einfach der schönste Park in Australien.

Weiter gings nach Exmouth. Obwohl wir uns vorher wochenlang auf die Osterfeiertage und SCHOKOLADE gefreut hatten, wurde Ostern zu unserem Verhängnis. Unser allzu schlauer Plan, am Straßenrand zu schlafen, funktionierte hier leider nicht; wir wurden morgens von einem sehr unfreundlichen Rager begrüßt. Unser Charme und unsere übliche Ausrede "wir waren zu müde um weiter zufahren" beeindruckte ihn nicht, weswegen er uns prombt eine 100$ Strafe PRO PERSON aufs Auge drückte. Wir hassten ihn. Wie sich später herausstellte, waren alle Campingplatze und sonstige Übernachtungsmöglichkeiten ausgebucht, weil es schließlich Ostern war. Aus diesem Grund hassten wir den Ranger noch mehr.  Also entschieden wir uns zu rebellieren und nichz zu bezahlen! Haha!  Das einzige, was uns Exmouth wieder ein wenig sympathisch machte, waren der Ningaloo Marine Park und der Tourquise Bay. Traumhaft! Wir lagen den ganzen Tag im weißen, weichen Sand,, schnorchelten übers Riff im türkisblauen Meer und arbeiteten an unserer Bräune.

To be continued.

broome broome broome broome broome broome broome broome uluru urluru uluru national park :) kata tutja kata tutja :D dingo nach der dirt road da steht n Pferd auf der Straße mond grenze fröschen abwasch :D unser haus kings canyon kings canyon kings canyon kings canyon kings canyon exmouth exmouth  exmouth exmouth exmouth exmouth dinner :D büffel don juan :)

weiter gehts :) mit dem Schaf...

Montag, 19.05.2014

wie versprochen, part 2:)

Nachdem Sanja weg war, machen wir uns auf die Suche nach einem neuen Job, was wie immer nicht so leicht war. Wir gerieten an eine Jobsearch Agentur, die uns erstmal 100$ für eine Mitgliedschaft abknöpfte. Sie fand den angeblich perfekten Job für uns: Arbeiten hinter einer Bar und Mithilfe bei den Touri-Ranch Pferden. Klang bis hierhin wirklich gut:).  Aber als wir die Daintree Staion erreichten, stellte sich heraus, dass wir nur gegen Unterkunft und Essen arbeiten konnten, was wir urspünglich nicht wollten (wobei "essen" etwas übertrieben ist, es gab hauptsächlich Toast und Reste von den wöchenendlichen Partys). So fiel die Entscheidung wieder abzuhauen uns nicht allzu schwer, vorallem nachdem wir einen Tag lang die Küchenwände und fremde Busse putzen mussten.

Eine gute Sache hatte dieser Reinfall aber schon: wir wurden auf eine andere Outback Station vermittelt, auf der wir beim Rindertreiben helfen konnten und für die Arbeiter kochen sollten. Dieses Angebot klang nach Spaß und einer wirklich guten Erfahrung, vondaher scheuten wir die 12 Stunden Autofahrt mitten ins Queenlsänder Outback nicht (vorallem weil wir auch den Sprit bezahlt bekamen!).

Dort angekommen, freundeten wir uns sofort mit unserem Chef an; einem Mann, der sein Lebenlang Rindertrieb, seine Hunde trainierte und mit seinen 2 Hengsten (die sich innig liebten, bis eine hübsche Stute den Weg der beiden kreuzte :D)  an Tunieren teilnahm. Ihm reichte eine Tasse Kaffee am morgen, die ihm zwei hübsche Mädchen zubereiteten, um glücklich zu sein. Unsere Aufgaben bestanden, neben dem Kaffekochen, nur aus der Zubereitung sämtlicher Mahlzeiten für die Arbeiter, welche Aborigines waren. So hatten wir nicht allzu viel zutun, weswegen wir einen riesen Spaß hatten das Essen mit dem klapprigen Jeep ins Outback zu manövrieren. Jay, unser Lieblingsarbeiter, stellte schon nach kurzer Zeit fest: You are a mad driver!  Ansonsten verbrachten wir den Tag damit, die Hitze und die Abermillionen  Fliegen auszuhalten. Manchmal jedoch unterstützen wir die Arbeiter mit unserem unglaublichen Können auch zu Pferd, wobei wir die knapp 2000 Rinder mehr trennten als sie zusammen zu halten. No risk, no fun.

Aber unser Leben bekam erst dann einen Sinn, als wir ein kleines Kälbchen fanden, welches die Mutter verstoßen hatte. Ab dann hatte Findus zwei Mamas :).  Wir kümmerten uns mit Hingabe und einer Art Mutterliebe um ihn, doch mit der Zeit wurde der kleine Bulle aufmüpfig und knapperte hart, um nicht zu sagen biess, uns beim füttern in die Finger oder ramte uns den Milcheimer in den Bauch, oder strich seine milchige Schnauze über die noch fast sauberen Klamotten. Aber wir liebten ihn trotzdem,  auch wenn er uns jeden Morgen mit seinem Muhen weckte. Was tut man nicht alles für die Kinderchen :D.

Unser Glück wurde jedoch erst perfekt, als Findus eine kleine Schwester, Lilo, bekam, die ebenfalls verstoßen worden war. Lilo war allerdings ganz anders als der freche Findus, weil sie einerseits von anfang an alleine trinken konnte (was das einzig schlaue an ihr zu sein schien) aber andererseits schien sie manchmal nicht von dieser Welt, da sie oft im gehen einzuschlafen drohte.  Trotz, oder weswegen ihrer unterschiedlichen Macken konnten wir uns unseren Alltag ohne die beiden nicht mehr vorstellen.

Aber mit diesen zwei Chaoten nicht genug: Zusätzlich kümmerten wir uns um ein paar (15) Hunde, die sich um unsere Aufmerksamkeit stritten.

Unser Leben hätte nicht schöner sein können, bis Matey, unser Boss, eines Tages ein gefundenes Schaf mitbrachte. Dieses Schaf neigte stark zum Selbstmord. Morgens schmiess es sich von der Rampe des Hängers und erwürgte sich um ein Haar selber (Eva, die Lebensretterin). Als kurz darauf Matey mit dem Hengst zurück kam, rannte das Schaf hinter das Pferd, welches in Panik geriet und auf den Kopf des Schafes eintritt. Wirklich kein schöner Anblick. Als wir es aus dieser Lage befreiten, brach es zusammen und erlitt wohl einen Herzinfakt (oder sein Kopf war wirklich sehr in Mitleidenschaft gezogen worden). Matey wurde zu unserem Held, als er das Schaf wiederbelebte, durch Herzmassage, nicht Mund-zu-Mund Beatmung! Als Dank für all unsere Mühen rannte das Schaf zurück in die Wildnis (wo es vielleicht direkt gegen den nächsten Baum rannte, um sein Leben zu beenden.)

Nach einem Monat mussten wir unseren kleinen Minizoo verlassen, weil der Cattletrail beendet war. Und wieder standen wir ohne Arbeit da, dafür mit 1000 Erinnerungen an diese schöne Zeit.

Weiter gehts, in Kürze...

 

Welpe zu Besuch DAS SCHAAF Rinder riiicky Pause (y) mimi :) matey in action <3 liloo süße maus lilo känguru jay :) sturm :) sonnenaufgang outback hengstchen hengstchen 2 fiiindus faxen babycalf findus :) <3 <3 mcfindus :D mcfindus :D eva und greta arbeiten outback camp

jaa wir leben noch!

Dienstag, 13.05.2014

Nachdem sie längere Zeit als verschollen gegolten haben, melden sich die Australien Abenteurer Eva B. und Milena J. zurück zum Dienst.

In den letzten Monaten ist viel passiert, nur leider war Internetzugang Mangelware. Deswegen erzählen wir euch nun in Etappen von unseren Erlebnissen, viel Spaß beim lesen! :)

Nachdem wir Byron Bay verlassen hatten, ereilte uns das erste Unglück: Schlau wie wir sind ließen wir über Nacht die Lichter am Auto mysteriöser Weise an, was der Batterie nicht so gut bekam. Also benötigten wir schleunigst Starterkabel und nette Menschen die uns helfen könnten unseren Motor wieder aufzupeppen. An netten Menschen mangelte es nicht-dafür aber an Starterkabeln. Wir endeten an einer Tankstelle an der wir gefühlte Jahrzehnte jeden der fähig ist ein Auto zu bedienen, angequatscht haben. Dann erschienen unsere Retter auf der Bildfläche. Der nette Mann und seine Frau kauften kurzerhand Starterkabel, die sie ihrem Sohn geben wollten, uns im Endeffekt aber schenkten. So konnten wir unsere Reise endlich fortsetzen, mit neuen Starterkabeln im Gepäck (die uns noch einige Male das Leben retten sollten) :).

Next Stop: Gold Coast. Hier gibt es nicht allzu viel zu berichten; die Stadt besteht größtenteils aus Hochhäusern und einem schönen, jedoch von Touris überfüllten Strand.

Unsere Reise führte uns weiter in die Großstadt Brisbane, wo uns ein außergewöhnlicher Ort zum Übernachten erwartete eine Truckertankstelle. Da es zu windig war um draußen zu kochen erlaubte uns die Tankwärtin netterweise unseren kleinen Gaskocher drinnen aufzubauen und in der Tankstelle zu kochen. Glücklich verließen wir am nächsten Morgen unsere Tankstelle und fuhren nach Brisbane hinein. Brisbane ist eine riesige, wunderschöne Stadt und das beste an ihr ist, dass sie eine kostenlose Poolanlage hat, die zwischen dem Fluss und den Hochhäusern liegt. Ab hier die Küste hoch darf man nicht mehr im Meer schwimmen, da hier giftige Quallen und Rochen leben. Wir fühlten uns sofort wie Zuhause als wir in der Stadt VaPiano entdeckten, in dem wir ausgiebig schlemmten (man gönnt sich ja sonst nichts :D ).

Und weiter ging die turbulente Fahrt nach Noosa. Noosa erscheint gegen Brisbane wie ein High-Society Wellness Resort, aber nicht mit uns; wir campten im Wald. Am Tag danach starteten wir dem Noosa National Park einen Besuch ab, der sich wirklich lohnte. In der Wildniss entdeckten wir einen Koala-den ersten (und einzigen) wilden den wir hier sahen! Und im türkisblauem Wasser tummelte sich eine Rochenfamilie. Von Noosa aus starteten wir außerdem unseren Ausflug nach Fraser Island, der weltgrößten Sandinsel. Im 'Discovery Truck' holperten wir über zahlreiche Sanddünen und durch den sich über die Insel erstreckenden National Park, und das nicht gerade in Schrittgeschwindigkeit.  Auf der Rückfahrt zum Festland machten wir am Rainbow Beach halt. Über tausend Jahrzehnte haben sich hier Sanddünen in verschiedenen Schichten aufgebaut, weswegen diese in den unterschiedlichsten Farbtönen erstrahlen.

Von Noosa gings über Bundaberg, wo der berühmte australische Rum hergestellt wird, weiter. In Bundaberg gabs nicht viel zu sehen, außer einer kostenlosen Art Gallery - in der wir die Kinderbastelecke in Beschlag nahmen. Dort bastelten wir uns ein eigenes Autoschild, welches perfekt zu uns und unserem Fahrtempo passte :D

Nächster Halt: Yeppoon und sein wunderschöner Strand, an dem wir einfach mal nur relaxed haben.

Back on the Road führte uns der Highway nach Airlie Beach, einem kleinen Küstenstädtchen direkt bei den Whitsundays, um die wir einen dreitägigen Segeltörn machten.

Kurz gefasst es waren drei atemberaubende Tage: Schneeweiße Strände, Delphine im endlosen Ozean, schnorcheln zwischen zahlreichen bunten Fischen, Sterne gucken, bunte Unterwasserwelten - und Steven. Steven wurde zu unserem neuen, englischen Freund und passte perfekt in unsere Gruppe. Es war einfach ein perfekter Ausflug :)

Zurück in Airlie Beach lernten wir zwei Kanadier kennen, die uns zum Spiel um die Goldmedaille im Eishockey mitschleppten. Es hieß Kanada gegen Schweden und natürlich jubelten wir für Kanada. Am Tag darauf fuhren wir mit den zwei Kanadiern zu einem Wasserfall ganz in der Nähe, an dem man auch schwimmen konnte. Damit gaben wir uns aber nicht zufrieden, sondern wir krackselten den steilen Steinweg hin zur Spitze des Wasserfalls hoch ; genossen das Tosen des Wassers und die Aussicht. Obwohl wir gerne noch länger in Airlie Beach geblieben wären rief die Straße nach uns und wir mussten unsere neu gewonnenen Freunde auch schon wieder verlassen.
 

Auf dem Weg hin zum letzten Stopp unserer Reise, Cairns, entdeckten in einem Nationalpark das Paradise Waterhole, ein kleiner Fluss mit kristallklarem Wasser und kleinen Schildkröten. Wir konnten den Versuchung nicht wiederstehen und sprangen vom Rand aus hinein. Um die Ecke sichteten wir einen Wasserfall, auf dessen Steinen wir wie die Salamander faul in der Sonne lagen. What a wonderful life!

Sobald wir in Cairns ankamen trauerten wir diesen letzten Sonnenstrahlen hinterher, denn kaum zu glauben es regnete. Unser Cruise ins Great Barrier Reef war deshalb leider nicht so berrauschend wie erhofft. Der Regen wirbelte das Wasser auf und es breitete sich eine ungemütliche Stimmung aus. Trotzdem war das Scuba Diving eine tolle Erfahrung und wir sahen sogar Nemo in einer Anemone :) .

Cairns wird von hunderten Fledermäusen in Besitz genommen und das nicht nur in der Nacht, sondern auch am Tag, weswegen es ohrenbetäubend laut war und auch stank :D Mit seinen Regenschauern und den unheimlichen Fledermäusen wird Cairns wohl nicht zu unserer Lieblingsstadt, obwohl wir hier unerwartet die Kanadier und auch Steven wieder trafen :)

Unser Roadtrip die Eastcoast hoch neigte sich nun dem Ende zu, da Sanja am nächsten Tag nach Hause flog. Traurig brachten wir sie zum Flughafen und verabschiedeten uns von unserer Reisegefährtin. Was uns bleibt sind die Erinnerungen an einen grandiosen Roadtrip!

Das war nur der erste Streich und der zweite folgt .... bald.

See you later alligator :-*

surfers surfers surfers brisbane vaaaaapianoo koala noosa noosa hihi :) fraser dingo :) fraser rainbow beach rainbow beach segeln white heaven beach kanadier ron :) steeeven:) paradies waterhole relaxen :) scuba diving tschöö sanja cairns cairns pool

 

Into the Wild!!

Freitag, 14.02.2014

So leute, wir sind jetzt endlich "on the road". :)

In Sydney haben wir auf den letzten Druecker doch noch ein Auto ergattert, nachdem wir schon alle Hoffnung verloren hatten. Unser Station Wagon sieht aus wie eine Mafia Karre (oder ein Leichenwagen:D?), weil es strahlend weiss mit schwarz getoenten Scheiben ist.

Unser erster Stop war in Newcastle, wo wir uns erstmal in das Luxus Haus von Davids Aupair-Familie einquartierten. Pool, Riesentrampolin, elektrische Scooter und Pfannkuchen mit Eis zum Fruehstueck. Das war wohl der glamouroeseste Roadtrip Start ever.

Dort entdeckten wir auch die ersten australischen, wilden Delphine am Nelson Bay. Am naechsten Tag haben wir unsere sieben Sachen gepackt und haben den Sandduenen in Port Stephens einen Besuch abgestattet und sind auf Sandboards die 40 m hohen Duenen herunter gesurft. Anschliessend haben wir uns dazu verfuehren lassen Kamele am Strand entlang zu reiten.

Weiter gings Richtung Port Macquarie, Coffs Harbour und schliesslich nach Byron Bay.

Byron ist eine Mischung aus Hippie und Surfer Town und der Strand sieht aus wie im Paradies. Gestern kajakten wir auf dem offenen Meer und haben sogar geschnorchelt. Die Unterwasser Welt gleicht der von Arielle :D Die Krabbe Sebastian haben wir zwar nicht entdeckt dafuer aber eine riesige Schildkroete und tausende verschiedene Fische. Auf dem Rueckweg sind wir an Delphinen vorbei gepaddelt. Zu schoen um wahr zu sein.

Nun gehts weiter ueber Nimbin in Richtung Gold Coast.

Keine Sorge wenn ihr laenger nichts von uns hoert, wir sind aufs Free Wifi angewiesen.

Uns gehts gut hier, wir vermissen euch aber trotzdem :D

Peace, Love and Goodbye! Kayak im Wasser Gruppe Coach Eva Sanja und Eva Fischieees Ocean Schildkroete Schildkroete 2 Dolphin Cruise Mafia Karre

 

 

Sayonaaara 2013 - Hallo 2014 :)

Donnerstag, 09.01.2014

Hallo Freunde :)

 

endlich haben wir mal die Zeit gefunden, um unseren ersten Blogeintrag 2014 zu verfassen und euch von Weihnachten und Silvester und berichten.

Bei Sommer, Sonne und Sonnenschein sind wir ja am Anfang erstmal nicht so in Weihnachtsstimmung gekommen. Aber als unsere Flatmates am Weihnachtsmorgen - natürlich der 24!! - Keckse gebacken und 'Last Christmas' im Loop gehört haben kam doch noch das gewisse Feeling auf.

Neben dem Feeling hatten wir allerdings auch ordentlich Appetit! Maack und Tomas, unsere Weihnachtsmenü Chefs haben nämlich schon einen Tag vorher mit Kochen angefangen und ihre Kreativität dabei ordentlich ausgelebt.

Artichocken-Spinat Pastete, Avocados und Pilze Platte, Kartoffelgratin,Zwiebeln eingelegt in Käse, Couscous Salat, Kuchen mit Kilos an Schoki und allerlei andere Leckereien :)

Neben diesem grandiosen Dinner feierten wir Weihnachte mit fast 20 super tollen Menschen aus aller Welt. Und natürlich bekommt man erst recht zu dieser Zeit des Jahres Heimweh, aber unsere Bondi-Family war guter Ersatz, vor allem wir wichtelten und so jeder ein kleines Weihnachtsgeschenk bekommen hat. Eva könnte meine Oma sein, sie hat mir Socken geschenkt ( weil ich ihre immer klaue :D ). Und Parfüm gabs auch! ( Weil ich auch das immer klaue. )

 

Nach Weihnachten gaben wir unseren heimatlosen Freunden aus Melbourne ein zu Hause und ließen sie in unserer Flat übernachten - jeden Tag eine gute Tat.

Silvester verbrachten wir dann auch alle zusammen und nach einem 4 stündigen, kräftezehrenden und anstrengenden Marsch fanden wir eeeeendlich einen geeigneten Platz um das Feuerwerk zu bestaunen. ( Und an dem es keine Alkohol Kontrollen gab). Das grosse Feuerwek um Mitternachts genossen wir am Watsons Bay umso mehr, da wir das kleine KInderfeuerwerk um 9 an einer Strassenecke während unseres Marsches nicht gut sehen konnten.

Anschließend gings zurück in die Flat wo wir weitergefeiert haben! Natürlich nicht alleine, sondern mit Besuch aus der Heimat, denn Jonas und David haben auch noch den Weg auf sich genommen um uns zu sehen - und sich einen Schlafplatz zu sichern. MIt 20 Leuten in der Flat wars allerdings schwer und Jonas landete auf dem Teppich.

Unsere 2 Mädels aus Melbourne sind nach Silvester weitergezogen und auch wir hören den Ruf der Ferne :D uns fehlt leider ein kleines Hilfsmittel - wir haben noch kein Auto. Also heisst es suchen, suchen und nochmal suchen. Aber wir wissen, das perfekte Auto wartet schon auf uns und unsere Glückssträhne ist noch nicht zu Ende.

Ein Beweis für unser Glück sind die günstigen Tickets die wir fürs Konzert der Crystal Fighters heute Abend ergattert haben.

Und zu unserem Glück zählt auch, dass wir nach unserem Skydiving Abenteuer noch zu den Lebenden zählen. Diese Erfahrung hat sich wirklich gelohnt!! Wir würden es direkt wieder machen; das Gefühl macht süchtig :D!

Einer weiteren Nahtoderfahrung sind wir entronnen, als Eva das erste Mal auf der linken Seite Auto gefahren ist  Aber sie hat es meisterlich gemeistert! (nachdem Maack ihr erklärt hat, welches Pedal Gas und welches Bremse ist :D zu ihrer Entschuldigung, es war ein Automatic Auto und sehr, sehr verwirrend ;) )

Gut, das wars auch schon wieder, wir hoffen ihr hattet ein schönes Weihnachten und seid gut rüber gerutscht.

HAPPY NEW YEAR!!

Eure Weltreisenden <3 Weihnachtsturtle Esseeeen <3 faustine&sanja Bondi family skydiving fallschirm flugzeug silvestergang määdels

 

Sonne, Strand, Weihnachten??

Freitag, 29.11.2013

G'day!

Ob ihrs glaubt oder nicht: es wird langsam richtig, richtig heiß, und dann geht es auch noch auf Weihnachten zu. Komisches Gefühl überall Weihnachtsdeko auf dem Weg zum Strand zu sehen... Aber im Gegensatz zu Melbourne hält Sydney, oder eher Bondi sich noch etwas zurück.

Melbourne? Ja richtig!:) Wir haben uns einen kleinen Urlaub gegönnt und Melbourne besucht. Diese Stadt ist die europäischste Stadt hier in Australien, was wir nur bestätigen können. Denn durch die vielen kleinen Nebengässchen mit den schnuckeligen Cafes und Bars könnte man denken man wäre in Italien. Aber auch die vielen 'streetarts' (Grafitis) sind typisch für Melbourne, der Künstlerstadt.

Natürlich haben wir die Gelegenheit genutzt und einen National Park besucht, Dandenong! Nach anfänglichen Zugverbindungs Problemen sind wir sogar auch angekommen :D Und es hat sich gelohnt: Regenwaldflair und hundert Kakadus und Papageien, die sich auf Schultern und Köpfe setzen.  Außerdem wären wir nicht Mimi und Eva, wenn wir nicht Glück mit dem Wetter gehabt hätten, denn unsere 2 deutschen Freunde, die wir in Sydney kennen gelernt haben, erzählten uns, dass es in Melbourne fast immer kalt und regnerisch ist, aber wir hatten Sonne und Hitze! :) Tja, wers kann ;)

Ein anderes absolutes Highlight war natürlich der Color Run. Die Fotos sagen glaube ih alles :D Wir hatten unseren Spass! 

Jaa, was noch? Achja, wir haben auch Manly hier in Sydney endlich besucht und den unglaublich schönen Strand Shelly Beach gefunden, eine kleine Bucht mit Palmen, Felsen im Wasser und von Wald umschlossen. Paradiesisch!

Ansonsten volunteerten wir beim Electric Run im sydneyer Olympic Park. Das war eine wirklich lustige Erfahrung :) Unsere Aufgabe bestand darin, den Läufern Wasser am Ziel auszugeben und bunten Leuchtkram auszupacken, der anschließend in die Menge geworfen wurde. Gratis Pizza für die Volunteers gabs übrigens auch. :D

Wie bereits erwähnt, geht es langsam auf Weihnachten zu. Unglaublich, das wir schon fast 5 Monate hier sind... Die Zeit rast nur so. Aber wir bemühen uns, Weihnachten genauso schön zu feiern wie Zuhause. Unsere neue Flatmitbewohnerin auf München hat uns allen einen Schokoadventskalender geschenkt und wir basteln zur Zeit an einer Sand-Advdentskranzschüssel :D Im Billigmarkt haben wir auch einen Tannenbaum ergattert - zwar künstlich - aber besser als nichts! Neben Weihnachtsschmuck haben wir noch Feiglinge drangehangen, die dann am Weihnachtsabend getrunken werden :D

Nachdem 3 von unseren chilenischen Mitbewohnern ausgezogen sind, ist nicht nur unsere süße Münchnerin eingezogen, sondern auch eine weitere süße Französin und eine Chilenin :). Finally we can say: Welcome to the International Flat!

Nun gut Leute, genießt die Adventszeit zuhause im kalten Deutschland.

Wir haben euch lieb und vermissen euch in dieser Zeit natürlich besonders...

Und von Milena: Viele liebe Grüße an meinen allerliebsten Patenonkel Robert und seine Familie ! Schön, dass du ein fleißiger Blogreader bist.

<3

possum melbourne panorama town hall streetart streetart merry christmas paaaapagei dandenong :) (: color run color run color run shelly beach :) shelly beach electric run volunteer :)

que pasa ?!

Mittwoch, 06.11.2013

Da sind wir wieder :)

In letzer Zeit war hier viel los.

Erstens haben wir Watson Bay besucht, ursprünglich um uns den in höchsten Tönen gepriesenen Leuchtturm anzuschauen, der sich aber als nicht sehr spektakulär erwies. Dafür war der Rest umso besser! Wir haben nämlich eine Schildkröte im offenen Meer direkt an der Steilküste entdeckt, als wir unseren Lunch auf einem Felsen direkt an der Klippe aßen. Außerdem war der Blick auf das weite Meer einfach unbezahlbar. Allein der Gedanke, am Ende des riesigen Kontinets zu stehen, war beeindruckend.

Zweitens sind wir mit der Fähre nach Cockatoo Island gefahren.  Hier wurden früher Leute gefangen gehalten und Schiffe gebaut. Wir hatten zwar was anderes von der größten Insel im Sydney Habour erwartet, aber interessant und fotoreich war der Tag trotzdem:)

So, da hätten wir also Landschaft und Kultur, fehlt nur noch Kunst, und die stand natürlich diese Woche auch auf unserer Liste: Sculpure by the sea. Für ca 2 Wochen kann man Skulpturen von Bondi nach Tamarama am Meer entlang betrachten, die hauptsächlich die Umweltverschmutzung kritisieren. Sehr zu empfehlen!

Natürlich bilden wir uns auch auf der sprachlichen Ebene weiter, unser Spanisch verbessert sich hier schneller, als in den 3 Jahren Schulunterricht.

Eine neue Regel in 'Da House' besagt nämlich, dass jeden Tag ein neues Wort in der Fremdsprache gelehrt und gelernt werden muss.

So haben wir schon unter anderem  'Ich möchte ein Bier bitte' und 'Was geht digga?!' verbreitet. Im Gegenzug haben wir Que pasa shoro?! ( keine genaue Übersetzung möglich quasi = Was geht in Slang laguage :D ) und Vamos a hacer mierda ( Lets get fucked up) gelernt.

Ausserdem haben wir das Wort Eichhörnchen erwähnt und seitdem haben wir den Ruf als Eichhörnchen weg.

Gefeiert haben wir selbstverständlich auch, und zwar zum einen Evas 20 mit unseren Flatmates im Ivy, was eine sehr lustige Nacht war. Zum anderen Halloween. Eins muss jedoch gesagt sein: Halloween hier ist quasi unser Karneval für arme :D Die Australier gehen völlig auf diesen Tag ab, weshalb sie einfach mal ne ganze Woche verkleidet rum laufen.

Ja, was sonst noch... Das Wetter spielt hier ein bisschen verrückt, von kalt zu warm, regen, und Rauch von den Buschfeuern, aber jetzt scheint es sich zum Glück für Sonne entschieden zu haben:)

 

Nun gut, das wars auch schon wieder von uns:)

Man liest sich <3

Paaarty mit Josh Leuchtturm watson bay ende des kontinents lunch at watson bay sculpture by the sea sbts sbts sbts sbts hi :) Evas 20. mit der flääät halloween-bride&groom halloween haaappy birthday ab nach cockatoo island cockatoo island cockatoo island cockatoo island

Wir leben noch

Freitag, 18.10.2013

Heeey ihr Herbstmenschen

Bei euch färben sich die Blätter  langsam rot, bei uns tut dies die Sonne :D Hier brennt es nämlich in letzter Zeit öfter und  durch den Rauch verfärbte sich die Sonne vorgestern rot. Aber zum Glück sind wir von den Feuern weit entfernt, trotzdem haben wir uns als Vorsichtsmaßnahme und wegen dem heißen Wetters an den Pool gelegt. Praktisch, so ein privat Pool. Wenn uns am Pool zu langweilig wird, gehen wir zum Strand uns begutachten die talentierten oder eben nicht talentierten Surfer.

Pool und Meer haben wir direkt vor der Tür, für gutes Essen mussten wir unsere Komfortzone hin und wieder verlassen. So haben wir dem berühmten Pancakes Restaurant in Sydneys ältetstem Stadtteil The Rocks  einen Besuch abgestattet. Und zurecht hat es den guten Ruf verdient. Außerdem finden diesen Monat im Sydneyer Hyde Park die Night Noodles Markets statt, was bedeutet, noch mehr guuutes Essen.  Nach Pancakes und Nudeln können wir uns auch noch bis zum Abwinken mit Pringles vollfressen, da wir uns hier dank einer Pringles Publicity Aktion 15 Dosen erspielt haben.  9 davon für einen 10 sekunden Tanz mit Mr Pringles. Jaja wir habens drauf, wenn man bedenkt, dass eine Dose 4$ kostet... Unsere Pringlespyramide könnte man also auch als Geldanlage betrachten.

Damit wir aber nicht dick und rund zurückkehren, haben wir uns einem Boot Camp angeschlossen, welches ein wöchentliches Workout organisiert. Und das alles für eine 5$ Spende an eine Charity. Wir können uns nicht beklagen.

Da das Wetter jetzt so gut ist, versuchen wir an unseren freien Tagen so viel wie möglich zu unternehmen, da wir uns ja nicht nur aufs Essen konzentrieren können. So haben wir die Habour Bridge erklommen und die Aussicht über Sydney genossen. Durch Zufall stießen wir an diesem Tag auf 4000 Marine Soldaten, die durch die Stadt marschierten. Ein beeindruckendes Bild.    Das wars aber auch schon an Kultur, bis jetzt.

Heute hatten wir zwar auch einen freien Tag, der ging aber als Hangoverday drauf, weil wir gestern mit unserem alten Freund Josh aus Perth durch Kings Cross getigert sind.

Cheers, See you soon!marine marine pringles pyramide Mr P :) pancakes on the rocks aussicht hi night noodle markets habour bridge bondi bondi

Pferde, Pferde, Pferde

Montag, 30.09.2013

Soo Leute, da ich ja quasi täglich von meinen Pferdemenschen über meinen Job ausgefragt werde, hier mal ein paar Bilder und Infos :D

Also, ich arbeite in einer Reitschule mit dem Namen 'Papillon Riding Stables'. satteldeckeWir unterrichten hauptsächlich Reitanfänger, aber auch Fortgeschrittene, jedoch nur in der Dressur. Ich finde, dass unsere Reitlehrer ihre Sache wiklich gut machen, denn kein Pferd trägt Ausbinder, und die Kinder lernen reiten mit langen Zügeln, sodass sie keine harte Hand entwickeln und sie 'treten' die Pferde nicht, im Gegensatz zu den anderen Reitschulen, bei denen ich schon das ein oder andere Mal die Hand vor den Mund schlagen musste...

Wir haben 5 Pferde und 5 Ponys, die gut ausgebildet sind und jeder von ihnen hat so seine Macken, aber wäre ja auch langweilig wenn nicht :D Der größte von ihnen, Al, ist sogar ein deutscher, ein echter Bayer! Er wurde vor ca 3 Jahren nach Australien importiert.

Meine Chefin, Sigrid, kommt ursprünglich auch aus Deutschland und ist unglaublich nett, auch wenn sie erst wie Frau Malzahn auf mich wirkte :D Aber da sieht man mal wieder wie der Schein trügen kann.

Ja, im Moment sind hier Schulferien, vondaher haben wir diese Woche Kids Camp. 16 Kinder kommen also 3 Tage lang in den Stall, reiten 2x und lernen alles rund ums Thema Pferd, richtig süß :)

Da der 'Stall' mitten in Sydney liegt, haben die Pferdchen leider keine Chance auf die Weide zu kommen, dafür haben sie ziemlich große Boxen und der Park für 'Ausritte' liegt direkt vor der Tür. 'Ausritte' deswegen, weil man nur auf einem horsetrack reiten darf, der ungefähr eine Stunde dauert und um den Park führt.   Im Center haben wir eine riiiesige Halle zur Verfügung und eine etwas kleinere; außerdem befinden sich Springplätze und Dressurvierecke im Park, welche wirklich schön sind.  Zudem haben wir eine Longierhalle, 2 Sandboxen, mehrere Abspritzbuchten, einen Tierarzt vor Ort und ein Managerbüro. Es sind 5 Reitschulen und ca 150 Privatpferde untergebracht. Zu den Preisen hab ich in einem Kommentar zuvor schon was gesagt, deswegen spar ich mir das jetzt hier einfach mal :) eingang eingang II waschbuchten&sandboxen Pavilons außenboxen außenboxen plus finger :D kleine halle mangagerbüro pavilons halle&pavilion halle halle

Zu meinen Aufgaben zählen: Pferde putzen und satteln, füttern und tränken, longieren, Parkritte und Kinderritte führen, misten, Kids Camp, Pferde Schritt führen.

Aber ich muss schon sagen, die Australier haben schon nen Knall weg:D Denn manche Hottas haben allen ernstes bei diesen Temperaturen (ca 25-30°) mindestens !! eine Decke an; und zwar so dicke, die wir in Deutschland schon bei 10° runter schmeißen würden. Doch es kommt noch härter: Ich hab von einer Frau gehört, die ihrem Liebling ungelogen 7 Decken bei ca 20° angezogen hat. 7!! :D :D

Im Center ist eine kleine Grasfläche, die zur Deko dient, an der folgende Schilder stehen: :DUnd ausnahmsweise sieht man leider kein Pferd im Hintergrund, hab den falschen Moment fürs Foto erwischt. Ist jedes mal wirklich witzig, wenn hinter dem Schild mindestens 5 Pferde grasen :D Aber es sei ihnen ja gegönnt :)

Ja, was gibt es noch? Hier reiten alle mit Helm, wirklich alle! ,keiner reitet mal aus Spaß oder so ohne Sattel, nein, mich hat allen Ernstens ein Kind gefragt, ob das dem Pferd wehtun würde :D Achja, und manchmal schaut einem ein Gespenst aus der Box entgegen, aber das Deckenthema hatten wir ja schon ;) gespenst

Und ich muss wirklich sagen, das mir mein Gironimo wirklich fehlt :( Denn jetzt, wo ich ihn nicht ständig um mich herum haben kann, merkt man, was man an ihm hatte und was er einen gab. Zwar reite ich auch hier die Pferde, aber es ist doch noch lange nicht das selbe. Zuhause konnte man richtig ausreiten und hatte viiiel mehr Freiheiten und diese unglaubliche Freundschaft und Vertrauen. Also Sigrid, wenn du das hier liest, gib Gironimo eine gaaanz große Möhre von mir und sag ihm, ich komm wieder, denn ich vermisse euch !! :(

Gut, ich hoffe ich hab euren Wissensdurst gestillt :D

Eure Eeeva :)

jerry max thoura scully elvis star charlie evy banjo

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Wir, Milena und Eva, work and travelln von August 2013 bis Mai 2014 durch Australien. Schaut vorbei, kommentiert fleissig und verfolgt was wir so treiben. :)

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